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Erhaltung und Entwicklung artenreicher Flachlandmähwiesen im Kreis Höxter

Im FFH-Gebiet „Kalkmagerrasen bei Ossendorf“ befinden sich neben artenreichen Kalkmagerrasen und den seltenen Kalkscherben-Äckern auch mit Salbei bestandene „Magere Flachlandmähwiesen“.  Diese Salbei-Wiesen werden bereits durch eine angepasste zweischürige Mahd und ohne Düngung entsprechend den FFH-Schutzzielen landwirtschaftlich genutzt.

Dennoch befinden sie sich in einem ungünstigen Zustand.

Im Rahmen des Life-Projektes „Vielfalt auf Kalk“ können nun weitere Maßnahmen zur Entwicklung und/oder Optimierung von Flachland-Mähwiesen im Kreis Höxter unternommen werden.

So wurden kürzlich am Rabensberg, welcher Teil des FFH-Schutzgebietes bei Ossendorf ist, nach dem Mähen und Abräumen des Mahdgutes mit Hilfe einer Bodenfräse kleinflächige Keimbetten geschaffen.  Dies beseitigt die vorher vorhandene Grasnarbe und mindert damit die Konkurrenz einer geschlossenen Vegetationsschicht. Hierdurch soll es den oft konkurrenzschwachen Arten der mageren Flachland-Mähwiesen ermöglicht werden, sich wieder anzusiedeln.

In einem weiteren Arbeitsgang wird dann frisch gemähtes Spendermaterial mit den darin enthaltenen Samen von nahegelegenen, geeigneten Wiesen zu den zu entwickelnden Flächen transportiert und dort auf die vorbereiteten Streifen aufgebracht.  Zusätzlich ausgesätes Samenmaterial von Zielarten, wie Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) oder Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor), welches aus der Beerntung von stabilen Nachbarbeständen gewonnen wird, trägt ebenfalls zur Artenanreicherung bei.

DiashowFotostrecke LifePlus Flachlandwiese


In den Folgejahren sollen sich die übertragenen Arten von den Ansaatstreifen in die unbehandelten Bereiche der gesamten Fläche ausbreiten und somit dem Ziel der Erhaltung dieses Lebensraumes dienen.

Fotostrecke: Erhaltung und Entwicklung artenreicher Flachlandmähwiesen